Familie Aktuell

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Der Staat wirft Ehe und Familie in einen Topf. Die aufwendige staatliche Förderung der christlichen Lebenszeitehe wird mit den Bedürfnissen von Familien begründet, ist aber vorwiegend gegen Familien gerichtet. Für Verstöße gegen das im Familienrecht verankerte Lebenszeitgebot verhängt der Staat Geldstrafen und Kindesentzug gegenüber den vermeintlich Schuldigen. Mit der Förderung von Gewinnstreben, Rechthaberei und Vergeltungsansprüchen ist er maßgeblich an der Zerstörung von Familienwerten wie Fürsorge, Verantwortung, Vertrauen und Nachsicht beteiligt. Wer Familie will, muss das selber machen, ohne oder gegen seinen Staat. Das beschreibt der Beitrag „Ehe gegen Familie“ vom 12. Oktober 2019.

Der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat, auf den man in Deutschland stolz ist, wurde maßgeblich von Anhängern der hierarchisch-autoritären katholischen Kirche und/oder ehemaligen Nationalsozialisten gestaltet. Im Familienbereich hat das verheerende Folgen. Obrigkeitsstaatliche, missionarische Besserwisserei und Zurechtweisung führen zu einer unakzeptabel hohen Zahl an zerstörten Familien mit Alleinerziehung und Armutsgefährdung. Das beschreibt der Beitrag „Lupenreiner Obrigkeitsstaat“ vom 15.08.2019.

Ehescheidungen, Alleinerziehung, Kinder in Armut, das sind die erbärmlichen Ergebnisse einer Familienpolitik, die auszieht, die lebenslange Partnerschaft durchzusetzen und damit scheitert. Wer Partnerschaft will und bereit ist, dafür etwas zu tun, wer seine Kinder in einer behüteten Umgebung aufwachsen lassen möchte, tut das besser ohne diesen Staat. Familien von morgen bekommt man nicht mit einer Familienpolitik von gestern. Das schildert der Beitrag Kinderarmut hausgemacht vom 4. Juli 2019.

Deutsche Familienpolitik bemüht sich zu sehr um die Bewahrung der christlichen Lebenszeitehe von gestern und zu wenig um die Bedürfnisse der Familien von heute. Sie ruft damit genau das hervor, was sie mit untauglichen Mitteln zu verhindern sucht: zu viele Scheidungen und Trennungen, zu viele alleinerziehende Mütter und vor allem zu viele alleinerzogene, entwicklungsgestörte und zudem noch armutsgefährdete Kinder. Das beschreibt der Beitrag Das Versagen deutscher Familienpolitik vom 20. Mai 2019.

Unwissend und ahnungslos stürzen sich viele junge Menschen in das Abenteuer Familie und sind enttäuscht, wenn die in Aussicht gestellte Glückseligkeit nicht von Dauer ist. Sie sollten wissen, welche Gefahren auf sie warten und wie sie damit umgehen. Dazu gehört, wie sie die positiven Emotionen in ihrer Partnerschaft am Leben erhalten, wie sie Störungen durch verborgene Lerninhalte aus der Kindheit vermeiden und wie sie der familienfeindlichen Familienpolitik und -justiz begegnen. Das beschreibt der Beitrag vom 10. April 2019 Verborgene Fallstricke für Familien.

Frauen sind in ihrem langen Kampf um Gleichberechtigung nur zum Teil erfolgreich. Die deutsche Familienpolitik fördert das Familienmodell der katholischen und nationalsozialistischen Vergangenheit mit Alleinverdiener und Hausfrau. Das entspricht nicht dem Wunsch der meisten jungen Eltern, die sich in gleicher Weise in Beruf und Familie einbringen möchten. Der Beitrag Gleichberechtigung und Familie, Für und Wider vom 25. November 2018 hält echte Partnerschaft nur zwischen gleichberechtigten, gleichwertigen und ebenbürtigen Partnern für möglich. Den Nutzen hätten alle Beteiligten einschließlich der Kinder.

Kinder brauchen ihre Eltern, anfangs zum Überleben, dann als Vorbilder für ihre Entwicklung zu eigenständigen Erwachsenen. Dabei sind beide Eltern gleich wichtig. Ihr Umgehen miteinander wird zum Vorbild für eine spätere eigene Partnerschaft. Die von deutschen Familiengerichten immer noch zu oft und zu leichtfertig unter dem Vorwand des „Kindeswohls“ verfügte Alleinerziehung verhindert einen wichtigen Teil der kindlichen Entwicklung. Das beschreibt der Beitrag Anwälte für Kinder vom 10. Oktober 2018

Gebetsmühlenartig erzählt man uns, Deutschland sei ein Rechtsstaat. An seiner Gestaltung waren Juristen des nationalsozialistischen Unrechtsstaats maßgeblich beteiligt, beim Familienrecht ein bekennender Katholik und der Beteiligung an Verbrechen verdächtiger Nationalsozialist. Für die Rechtsstaatlichkeit ist dabei nicht viel herausgekommen. So ist bisher in Deutschland nicht einmal die Gewaltenteilung, wichtiges Merkmal eines Rechtsstaats, eingeführt. Die Familien-Gerichtsbarkeit setzt sich über die im Grundgesetz verbrieften Grundrechte hinweg und lässt bei ihren Verfahren die gebotene Sachlichkeit, Neutralität und Fairness vermissen. Wieder einmal ist die Justiz bereit, der Macht zuliebe Unrecht zu sprechen, ausgerechnet gegen das empfindliche Pflänzchen Familie. Das beschreibt mit Belegen der Beitrag Das Märchen vom Rechtsstaat Deutschland vom 6. Juli und 4. September 2018.

Die in der Bundesrepublik garantierte Religionsfreiheit gilt auch für den Islam. Sie gilt aber nicht für den intoleranten, fundamentalistischen, u.U. gewaltbereiten Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Der wird nicht nur von einzelnen Muslimen erhoben, sondern auch von der katholischen Kirche, die sich zu seiner Durchsetzung der Staatsgewalt bedienen kann. Das beschreibt der Beitrag vom 7. April 2018 „Der Fundamentalismus gehört zu Deutschland“.

Familienpolitik und -justiz setzten staatliche Macht und Gewalt ein, um Familien zu maßregeln. Dabei zerstören sie den Familienzusammenhalt und die Familienwerte Partnerschaft, Gleichstellung, Verantwortung, Fürsorge und Vertrauen. Das beschreibt der Beitrag vom 15. März 2018 „Macht und Familie“.

Ein Umdenken in der Familienpolitik weg von Disziplinierung hin zu echter Förderung ist von einer Neuauflage der großen Koalition nicht zu erwarten. Das Versagen der Politik wird weiter beschönigt und vertuscht. Das ist Fake Politics, Lügenpolitik, so der Beitrag vom 7. Februar 2018 „Große Koalition für kleine Familienpolitik“.

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