Archiv Aktuell

Gleichgeschlechtliche Ehepartner müssen im Scheidungsfall nicht mit der katholisch und feministisch motivierten Unrechtsprechung durch Familiengerichte rechnen wie die Partner herkömmlicher Ehen. Sie können ihre Ehen selbstbestimmt führen und selbstbestimmt beenden. Das mag eine kleine Chance für eine Erneuerung der Ehe sein, die man schon auf dem Schrotthaufen der Geschichte sah. Mehr dazu findet sich im Beitrag vom 7. Juli 2017 „Ehe für alle – der langsame Abschied vom Mittelalter“.

Eine Gruppe von Feministen, hier als „Vergeltungsfeministen“ (18. Juni 2017) bezeichnet, möchte die Diskriminierung von Frauen mit einer Diskriminierung von Männern ersetzen. Im Familienrecht sind sie damit sehr erfolgreich und verantwortlich für eine Menge neuen Unrechts.

Als „Schandtat des Rechtsstaats“ bezeichnete der Justizminister die Strafverfolgung Homosexueller nach § 175. Sie ist ein weiteres Beispiel für die Bestrafung von Verstößen gegen katholische Moralvorstellungen durch den Staat. Das beschreibt der Beitrag Unrecht gegen Homosexuelle (24. März 2017).

Die frühere Praxis katholischer Mutter-Kind-Institutionen in Irland, die Kinder lediger Mütter für Geld zur Adoption nach USA zu verkaufen, und ihre Auswirkungen auf das Leben der beteiligten Personen ist der Anlass für den Beitrag Verlorene Kinder (9. März 2017). Sie ist beispielhaft für das Umgehen der katholischen Kirche mit Familien.

Der erste Beitrag Staatsunrecht im Rechtsstaat (19. Februar 2017) geht der Frage nach, ob die deutsche Bundesrepublik wirklich der vorbildliche Rechtsstaat ist, als der sie von Politikern und Journalisten dargestellt wird.